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Finnlandtips von 2011
- Die Saimaa- Seenplatte ist das schönste Ziel für eine Sommerwanderfahrt. Die Möglichkeiten für Rundtouren sind unerschöpflich. Der See ist einsam und das Wasser ist extrem sauber. Ein dichtes Netz von Biwakplätzen macht eine Wildnis Wanderfahrt mit Komfort möglich.
- Wildes Zelten ist in Finnland, außerhalb von landwirtschaftlich genutzten Land und außerhalb der Sichtweite von Häusern erlaubt. Mit größeren Gruppen sollte man aber versuchen Camping- oder Biwakplätze aufzusuchen. Der Vorteil ist jedoch, dass man notfalls nahezu überall Zelten kann
- Lebensmittel in Finnland sind kaum teurer als in Deutschland, beim Einkauf bei Lidl ist kaum ein Unterschied zu merken. Davon ausgenommen sind Getränke. Und damit sind nicht nur die alkoholischen gemeint. Wasser oder Limo ist bis zu drei Mal so teuer wie in Deutschland. Die Alternative ist Sirup und selbst anmischen.
- Die Campingplätze sind meist gut ausgestattet, allerdings recht selten. Man muss bei der Wanderfahrt auf jeden Fall auf Biwakplätze und Jachthäfen zurückgreifen. Ein Zelt kostet meist 10-12 Euro, daher sind größere Zelte dringend zu empfehlen.
- Campinghütten sind oft nicht wesentlich teuerer als Zelten. Preis zwischen 40 und 60 Euro für eine 4-Bett-Hütte
- Bitte beachten der Campingplatz von Sulkava existiert nicht mehr und der Campingplatz von Varkaus direkt vor der Schleuse ist auch nicht mehr vorhanden. In Varkaus gibt es eine Alternative am nördlichen Stadtrand.
- Finnische Schleusen sind kostenlos und man wird sofort und ohne Diskussion geschleust. Bei den Selbstbedienungsschleusen sollte man beachten, dass diese augenscheinlich zeitgesteuert arbeiten und offensichtlich keine Torraumüberwachung haben. Also schnell ein- und ausfahren sonst sperrt man sich ein.
- Die Seeflächen sind teilweise gigantisch. Bei Wind treten hohe Wellen auf. Wer hier mit ungedeckten Booten fährt begeht Selbstmord. Dringend sind gedeckte E- oder D-Boote angeraten. C-Boote sind auch bei Fahrten ohne Gepäck völlig ungeeignet für diese Seen.
- Man sollte auf jeden Fall über einen Satz Seglerkarten verfügen, andernfalls ist das Verirren auf zahlreichen Strecken geradezu garantiert.
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